Bei dieser Eisrettungsübung sollten verschiedene Rettungsmittel und Methoden zur Bergung von Personen, die ins Eis eingebrochen waren, ausprobiert werden.
Erst einmal musste ein Loch ins Eis gesägt werden, in dem unsere Taucher, die die zu rettenden Personen spielen, im eiskalten Wasser auf ihre Bergung warteten. Wie nähert man sich dem Loch im Eis, ohne sich selbst zu gefärden?
Alle Personen auf dem Eis wurden von den Helfern am Ufer durch Seile gesichert. Rettungsstange und Leiter hingen ebenfalls am Seil. Damit konnten die Geretteten auch schnell ans Ufer zurückgezogen werden.
Wurfsäcke gehörten auch mit zur Übungsausrüstung. Die Säckchen mit dem Seil werden dem Opfer vom Ufer aus zugeworfen, das Seilende hält der Werfende fest und kann dann den Eingebrochenen herausziehen, bzw. dieser kann sich am Seil heraushangeln.
Die Rettungsstangen werden ausprobiert. Noch besser ist es, wenn man eine Leiter zur Verfügung hat. Durch die breite Auflagefläche kommt man an die Einbruchstelle besser heran. Sehr wichtig ist das Zusammenspiel der beiden Teams: die Seilsicherung am Ufer und die Mannschaft vorne an der Einbruchstelle.
Was tun, wenn das Opfer unters Eis geraten ist? Der mit einem Seil gesicherte Retter geht selbst ins Wasser und befreit die Person aus dem Eis.
Ein grosses Lob und Dankeschön an unsere Versorgungs-Mannschaft!
Mit heissem Tee und einem leckeren Eintopf haben sie die durchgefrorene Mannschaft wiederbelebt.